Kalenderwoche 38: Was jetzt saisonal auf den Tisch kommt

Die Kalenderwoche 38 liegt im September und markiert den Übergang vom Spätsommer in den Herbst. In dieser Woche haben Kürbis, Äpfel, Birnen, Pflaumen und die ersten Wildpilze Saison, während Tomaten und Zucchini langsam auslaufen. Wer regional und saisonal einkauft, findet auf dem Wochenmarkt jetzt die größte Vielfalt des Jahres zu fairen Preisen.

Wann genau ist die Kalenderwoche 38?

Die Kalenderwoche 38 umfasst je nach Jahr die Tage rund um den 15. bis 21. September. Nach der internationalen Norm ISO 8601 beginnt jede Kalenderwoche am Montag und endet am Sonntag.

Eine Kalenderwoche ist ein durchnummerierter Sieben-Tage-Abschnitt des Jahres, der die Terminplanung im Berufs- und Alltag vereinheitlicht. Die genaue Zählweise regelt die Norm ISO 8601, nach der die erste Woche des Jahres jene ist, die den ersten Donnerstag enthält.

Wenn du wissen möchtest, welche konkreten Datumsangaben und Feiertage in dieser Woche liegen, findest du eine übersichtliche Aufstellung zur Kalenderwoche 38 mit allen Tagen, dem Wochenstart und dem astronomischen Herbstbeginn. Das hilft bei der Wochenplanung genauso wie beim Vorbereiten des Markteinkaufs.

Was hat in der Kalenderwoche 38 Saison?

In der Kalenderwoche 38 haben vor allem Herbstgemüse und Lagerobst Hochsaison. Kürbis, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Pilze, Kohlarten und Kartoffeln stehen jetzt frisch und regional zur Verfügung.

Der September ist einer der ertragreichsten Monate des Gartenjahres. Viele Sorten werden jetzt gleichter transportierbar und lagerfähig, was die Preise oft senkt.

Herbstgemüse dieser Woche

Kürbis ist das Leitgemüse der Kalenderwoche 38. Sorten wie Hokkaido, Butternut und Muskat sind reif und lassen sich mehrere Wochen kühl und trocken lagern.

Daneben kommen Mangold, Fenchel, Lauch, Rote Bete und die ersten Kohlköpfe auf den Markt. Wer auf Saisonalität achtet, spart CO₂ beim Transport und kauft Gemüse mit höherem Vitamingehalt, weil kürzere Wege weniger Nährstoffverluste bedeuten.

Obst der Erntesaison

Äpfel und Birnen erreichen im September ihre volle Reife. Frühe Lagersorten wie Boskoop oder Elstar werden jetzt geerntet und halten sich im kühlen Keller bis in den Winter.

Pflaumen und Zwetschgen laufen in dieser Woche aus, während die ersten Weintrauben und Quitten hinzukommen. Einen verlässlichen Überblick liefert der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung.

Warum lohnt sich der Wochenmarkt in der Kalenderwoche 38?

Der Wochenmarkt bietet in der Kalenderwoche 38 die frischeste Auswahl an Herbsternte zu direkt vom Erzeuger gesetzten Preisen. Regionale Ware liegt oft nur Stunden nach der Ernte auf dem Stand.

Der direkte Kontakt zu Händlern und Erzeugern ist ein Vorteil, den kein Supermarkt bietet. Du erfährst, woher das Gemüse stammt, wie es angebaut wurde und wie du es am besten lagerst.

Wer mit Kindern einkauft, macht den Markt zugleich zum Lernort für Saisonalität und regionale Kreisläufe. Praktische Anregungen dazu geben wir im Beitrag Mit Kindern auf den Wochenmarkt.

Wie erkennst du wirklich regionale Ware?

Regionale Herbstware erkennst du an Erdresten an Wurzelgemüse, an sortentypischen Formen und an fehlender Folienverpackung. Frag den Händler direkt nach dem Anbauort.

Nicht jedes Produkt am Marktstand stammt aus der Umgebung – manches wird zugekauft. Wie du echte Bio- und Regionalware unterscheidest, erklären wir im Artikel Bio-Produkte auf dem Wochenmarkt erkennen.

Saisonale Preise und Haltbarkeit im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt typische Herbstprodukte der Kalenderwoche 38 mit ihrer ungefähren Lagerdauer bei kühler, trockener Aufbewahrung. Die Werte sind Richtwerte aus der Haushaltspraxis.

Produkt Saison-Höhepunkt Lagerdauer (kühl, trocken)
Hokkaido-Kürbis September bis Oktober bis zu 3 Monate
Äpfel (Lagersorten) September bis November 2 bis 6 Monate
Kartoffeln August bis Oktober mehrere Monate
Zwetschgen August bis September 3 bis 5 Tage
Pfifferlinge Juli bis Oktober 1 bis 2 Tage

Empfindliches Obst wie Zwetschgen und frische Pilze solltest du in der Kalenderwoche 38 zeitnah verarbeiten. Lagerfähige Ware wie Kürbis und Äpfel eignet sich dagegen für den Vorrat.

Was kochst du aus der Ernte der Kalenderwoche 38?

Aus der Herbsternte dieser Woche entstehen Kürbissuppe, Apfelkompott, Pflaumenkuchen und Ofengemüse. Diese Gerichte nutzen genau die Zutaten, die jetzt am günstigsten und frischesten sind.

Eine einfache Kürbissuppe braucht nur einen Hokkaido, eine Zwiebel, etwas Gemüsebrühe und einen Schuss Kokosmilch. Der Hokkaido muss nicht geschält werden, was Zeit spart und weniger Abfall erzeugt.

Wer Obst haltbar machen will, kocht Pflaumen und Äpfel zu Mus ein. Eingekochtes Herbstobst hält im Vorratsschrank rund ein Jahr und ersetzt gekaufte Aufstriche.

Vorräte für die kommenden Wochen anlegen

Die Kalenderwoche 38 ist ein guter Zeitpunkt, um Wintervorräte anzulegen. Kürbis, Kartoffeln und Äpfel lassen sich mehrere Wochen bis Monate lagern.

Fermentieren ist eine weitere Methode: Weißkohl wird zu Sauerkraut, das über Monate haltbar bleibt und Milchsäurebakterien enthält. Auch das Einfrieren von Pilzen und Beeren bewahrt die Saison über den Winter.

Frische tierische Produkte passend zur Saison

Zur Herbstküche gehören auch Fisch, Fleisch und Käse vom Markt. In der Kalenderwoche 38 findest du kräftige Käsesorten und Wild, das gut zu Kürbis und Kohl passt.

Beim Einkauf frischer tierischer Produkte lohnt ein Blick auf Herkunft und Kühlung. Worauf du dabei achten solltest, beschreiben wir im Beitrag Fisch, Fleisch und Käse frisch vom Markt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welches Datum hat die Kalenderwoche 38?

Die Kalenderwoche 38 liegt je nach Jahr rund um den 15. bis 21. September. Nach ISO 8601 beginnt sie an einem Montag und endet am darauffolgenden Sonntag. Das genaue Datum verschiebt sich jährlich, weil ein Jahr keine glatte Zahl von Wochen umfasst. Der astronomische Herbstbeginn fällt regelmäßig in diese oder die folgende Woche.

Welches Obst und Gemüse hat in der Kalenderwoche 38 Saison?

In dieser Woche haben Kürbis, Kohlarten, Lauch, Fenchel, Rote Bete, Kartoffeln, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Weintrauben und Quitten Saison. Auch Wildpilze wie Pfifferlinge und Steinpilze sind jetzt verfügbar. Tomaten und Zucchini laufen aus, während lagerfähiges Herbstgemüse hinzukommt. Der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung liefert eine vollständige Übersicht.

Warum ist der Wochenmarkt in der Kalenderwoche 38 besonders lohnend?

Der September gehört zu den ertragreichsten Monaten, deshalb ist die Auswahl an regionaler Ware jetzt am größten. Viele Produkte liegen nur Stunden nach der Ernte auf dem Stand und sind entsprechend günstig. Der direkte Kontakt zu Erzeugern liefert zudem Informationen zu Herkunft, Anbau und Lagerung, die im Supermarkt fehlen.

Wie lange hält Kürbis aus der Kalenderwoche 38?

Ein ganzer, unversehrter Hokkaido- oder Butternut-Kürbis hält kühl und trocken gelagert bis zu drei Monate. Wichtig ist eine intakte Schale ohne Druckstellen und ein trockener Stielansatz. Angeschnittener Kürbis sollte abgedeckt im Kühlschrank innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Zum längeren Aufbewahren eignet sich Einfrieren in Würfeln.

Fazit

Die Kalenderwoche 38 ist der Höhepunkt der Herbsternte und damit die ideale Zeit für saisonalen, regionalen Einkauf. Kürbis, Äpfel und Wildpilze bestimmen jetzt Markt und Küche, während sich lagerfähige Ware für den Wintervorrat anbietet. Plane deinen nächsten Marktbesuch in dieser Woche und probiere ein Gericht aus frischer Herbsternte – dein Geldbeutel und deine CO₂-Bilanz profitieren gleichermaßen.